GCXONEDokumentation

Video-Streaming‑Übersicht

Auf dieser Seite
  1. Was Video Streaming leistet
  2. Warum es wichtig ist
  3. Wie es funktioniert
  4. Wesentliche Funktionen
  5. Praxisbeispiele
  6. Best Practices
  7. Zusätzliche Details

Was Video Streaming leistet

Video-Streaming liefert Echtzeit‑Video von angeschlossenen Kameras und Geräten an Bediener in GCXONE. Es unterstützt mehrere Protokolle und Bereitstellungsmodi, um zuverlässige Leistung in unterschiedlichen Netzwerkumgebungen zu gewährleisten.

Warum es wichtig ist

Bediener benötigen schnelle und stabile Videoübertragungen, um auf Alarme zu reagieren und Standorte zu überwachen. Eine falsche Streaming‑Konfiguration führt zu Verzögerungen, Pufferungen oder Verbindungsabbrüchen. Eine korrekte Einrichtung stellt sicher, dass jeder Bediener genau das sieht, was er benötigt, zum richtigen Zeitpunkt.

Wie es funktioniert

GCXONE unterstützt zwei Streaming‑Modi, abhängig von der Umgebung:

Cloud‑Streaming — Video wird über die GCXONE‑Cloud‑Infrastruktur geleitet. Von überall mit Internetzugang zugänglich. Verschlüsselt, sicher und für den Fernzugriff optimiert.

Lokaler Modus (P2P) — Direkte Verbindung zwischen dem Bediener‑Arbeitsplatz und dem Gerät. Minimale Latenz, reduzierte WAN‑Bandbreite und verbesserte Audioqualität über lokale SDKs. Erfordert die Installation des Local‑Mode‑Dienstes auf dem Bediener‑Arbeitsplatz. Fällt automatisch auf Cloud‑Streaming zurück, wenn nicht verfügbar.

Wesentliche Funktionen

Multi‑Protokoll‑Unterstützung

  • RTSP — Axis, Axxon, Hanwha, Hikvision
  • TCP JPEG oder Raw — Milestone
  • HLS — Camect und kompatible Geräte
  • Hersteller‑SDKs — Milestone, Hikvision HikProConnect, Dahua DoLynk

Adaptives Streaming

GCXONE wählt automatisch die optimale Stream‑Auflösung basierend auf der Größe des Anzeigefensters. Das reduziert CPU‑, GPU‑ und Bandbreitennutzung ohne manuelle Konfiguration.

Qualitätsoptionen

  • Auto — Empfohlen, passt sich automatisch an
  • High — Maximale Qualität für Vollbildanzeige
  • Medium — Ausgewogen für Mehrkamera‑Ansichten
  • Low — Optimiert für begrenzte Bandbreite

Gerätekompatibilität

Vollständige Unterstützung — Cloud und Local Mode: Adpro, Axis, Axxon, Dahua, Hikvision, Milestone.

Nur Cloud‑Unterstützung: Hanwha.

Keine Live‑Unterstützung: Reconeyez PIR‑Kameras und Ajax PIR‑Kameras (nur ereignisbasiert).

Praxisbeispiele

  • Ein Bediener an einem entfernten Standort streamt Live‑Video über Cloud‑Streaming — verschlüsselt und von jedem Browser aus ohne zusätzliche Einrichtung zugänglich.
  • Ein Arbeitsplatz vor Ort nutzt Local Mode für P2P‑Streaming — minimale Latenz und verbesserte Audioqualität ohne Umweg über die Cloud.
  • Eine Mehrkamera‑Rasteransicht verwendet Auto‑Qualität — GCXONE reduziert automatisch die Auflösung pro Kachel, um die Bandbreite zu schonen, ohne manuelle Anpassungen.

Best Practices

  • Auto‑Qualität standardmäßig verwenden — sie reduziert Bandbreite und CPU‑Auslastung, ohne die Sichtbarkeit zu beeinträchtigen.
  • Lokalen Modus nach Möglichkeit für Vor‑Ort‑Umgebungen verwenden — geringere Latenz und bessere Audioqualität.
  • Sekundäre Streams für Mehrkamera‑Rasteransichten nutzen, um die Bandbreitennutzung zu reduzieren.
  • Unnötig hohe Bitrate‑Einstellungen vermeiden — sie verursachen Pufferung ohne sichtbare Qualitätsverbesserung.
  • Auto‑Streaming für Alarm‑Arbeitsabläufe aktivieren, damit Live‑Feeds bei Alarmen sofort geöffnet werden.
  • Ein stabiles und leistungsfähiges Netzwerk aufrechterhalten — Paketverlust verursacht Ruckeln und Verbindungsabbrüche.
  • Regelmäßige Funktionsprüfungen durchführen, um Streaming‑Probleme zu erkennen, bevor sie den Betrieb beeinträchtigen.

Zusätzliche Details

  1. Netzwerkanforderungen
  • Stellen Sie sicher, dass Geräte von GCXONE aus erreichbar sind
  • Erforderliche Ports öffnen: RTSP 554 sowie HTTP/HTTPS 80 und 443
  • Firewall‑Regeln konfigurieren, um die Kommunikation zwischen Geräten und der Plattform zu ermöglichen

Step 2: Device Setup

  • Erforderliche Streaming‑Protokolle am Gerät aktivieren
  • Benutzerberechtigungen für Videozugriff konfigurieren
  • Herstellerspezifische Einstellungen gemäß Dokumentation anwenden

Step 3: Optimization Tips

  • Sekundäre Streams für Mehrkamera‑Rasteransichten verwenden
  • Auto‑Qualität aktivieren, um die Bandbreitennutzung zu reduzieren
  • Unnötig hohe Bitrate‑Einstellungen vermeiden
  • Lokalen Modus für Vor‑Ort‑Umgebungen verwenden, um die Latenz zu reduzieren
  • Auto‑Streaming für Alarm‑Arbeitsabläufe aktivieren

Step 4: Common Issues

  • Falsche RTSP-URL oder Anmeldedaten
  • Ports nicht geöffnet oder Firewall blockiert den Datenverkehr
  • Gerät nicht erreichbar oder falsche IP Adresse
  • Lokaler Modus nicht installiert oder nicht aktiv
  • Zu hohe Bitrate verursacht Pufferung
  • Browser‑Einschränkungen beim Cloud‑Streaming

Step 5: Network and Bandwidth

  • Empfohlene Bandbreite pro Kamera ca. 2 bis 4 Mbps, abhängig von der Qualität
  • Hohe Latenz kann Live‑Ansicht verzögern
  • Paketverlust verursacht Ruckeln oder Verbindungsabbrüche

Schritt 6: Audio-Notizen

  • Das Audioverhalten hängt vom gewählten Modus ab
  • Der Local Mode verbessert die Audioqualität erheblich
  • Nicht alle Geräte unterstützen bidirektionales Audio
  • Audio kann durch eine Firewall oder fehlende Ports blockiert werden
  • Eine Lautsprecher-Stummschalttaste ist im Stream‑Player verfügbar und erscheint nur bei Geräten, die Lautsprecherausgabe unterstützen

Schritt 7: Sicherheit und Zugriff

  • Cloud‑Streaming ist verschlüsselt
  • Zugriff ist auf autorisierte Benutzer beschränkt
  • Die Verwendung sicherer Anmeldeinformationen wird empfohlen

Schritt 8: Überprüfungsliste

Nach der Konfiguration bestätigen Sie Folgendes:

  • Live‑Video wird ohne Verzögerung geladen
  • Streams starten innerhalb weniger Sekunden
  • Die Videoqualität bleibt stabil, ohne Auflösungsabfälle
  • Kein Pufferladen oder Verbindungsabbrüche bei längerer Wiedergabe

Das Operator‑Konto muss Live‑View‑ oder Operator‑Berechtigungen für das Gerät besitzen. Erforderliche Netzwerkports müssen geöffnet und freigegeben sein: RTSP 554 sowie HTTP 80 und 443.

Für Local‑Mode‑Funktionen wie P2P‑Streaming, verschlüsselte Streams und lokales Audio muss die Genesis Local Mode‑Komponente auf dem Operator‑Arbeitsplatz installiert sein.

Schritt 9: Stream‑Fehler & Seitennavigation

Stream‑Fehlerbenachrichtigungen sind vollständig mit den Seitennavigations‑Steuerelementen kompatibel. Wenn ein lokaler oder Cloud‑Stream ausfällt:

  • Die Fehlermeldung wird angezeigt, um den Operator zu informieren.
  • Die Seitennavigations‑Steuerelemente bleiben vollständig zugänglich.
  • Benutzer können Seiten ohne Hindernisse wechseln.
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